Garten

Ultra frühe Pfeffersorten

Als ursprünglich südländische Pflanze wurde Pfeffer bereits durch Selektion so verändert, dass er unter den harten Bedingungen im Norden Russlands wachsen und Früchte tragen kann. Das stark kontinentale Klima Sibiriens mit seinem heißen, kurzen Sommer und dem kalten, langen Winter stellt besondere Anforderungen an die südlichen Kulturen.

Die Gärtner der transuralen Regionen müssen frühreifende Sorten auswählen. Gleichzeitig wird je nach Station mit neuen Sorten die Angabe der Frühreife der Sorte unterschiedlich sein. Ein Hinweis auf die „extrem frühen Sorten“ der südlichen Stationen mag dem Label „frühe Sorten“ der nördlichen Stationen ähneln.

Leider ist die große Mehrheit der Saatgutverkäufer immer noch Wiederverkäufer. Hersteller unter ihnen sind weniger als zehn Prozent. Und die Hersteller haben ein anderes Problem. Sie bringen schöne Sorten mit früher Fruchtbildung mit, die für die nördlichen Regionen bestimmt sind, und geben oft nicht die Anzahl der Erntetage an. Die Begriffe "früh", "Zwischensaison", "Spätsaison" sind sehr vage und bedingt. Oft ist das Wort "extrem früh" in der Beschreibung der Sorte auf der Packung für Saatgut nur ein Marketing-Trick.

Sorten, die 90–110 Tage nach dem Aufkommen ausgewachsener Sämlinge Früchte tragen, kann der Produzent sowohl früh als auch sehr früh anrufen.

Ein gutes Beispiel für einen solchen Marketingschritt ist die Paprikasorte der Firma SeDEK. Höchstwahrscheinlich bedeuteten sie nichts Schlechtes, nur in der Region Moskau, wo sich die Felder dieses Unternehmens befinden. Eine Sorte mit einem Zeitraum von 100 Tagen vor der Fruchtbildung ist tatsächlich sehr früh. Normalerweise gibt dieses Unternehmen an, wie früh reifere Sorten mit einem Zeitraum von 105 bis 120 Tagen sind. Unter den Bedingungen Sibiriens kann eine solche Vielfalt jedoch nicht mehr als ultraschnell bezeichnet werden. Maximum frühreif.

Pfeffergewächshaus ultra früh

Sehr frühe Sorte mit einem Zeitraum von 90 Tagen vor der Fruchtbildung. Die Höhe des Busches beträgt nur 30 Zentimeter, die Masse der Früchte 5 Gramm.

Achtung! Pfeffer kann sowohl den Pollen als auch den Pollen benachbarter Büsche bestäuben. Beim Anpflanzen süßer und bitterer Paprika müssen diese so weit wie möglich voneinander verteilt werden.

Fazit

Beim Anbau von Paprika, vor allem bei frühreifen, ist zu beachten, dass sich das Pflanzenwachstum bei niedrigen Temperaturen verlangsamt. Bei Temperaturen unter + 5 ° C hört der Pfeffer vollständig auf zu wachsen. Im Bereich von 5 bis 12 Grad kommt es zu einer starken Entwicklungsverzögerung, die die Reifung der Ernte um 20 Tage verlangsamen kann. Nach der Blüte reagiert der Pfeffer auf tiefe Temperaturen nicht so stark.

Es ist wichtig! Zu hohe Temperaturen beeinträchtigen auch die Ausbeute.

Bei Temperaturen über 30 ° C wächst der Pfefferstrauch aktiv, aber die meisten Blüten fallen ab. Aus den konservierten Eierstöcken entwickeln sich kleine und deformierte Früchte. Die tägliche Temperaturdifferenz beeinflusst auch die Entwicklung von Pfeffer.